Der belgische Architekt Vincent Callebaut hat sich Gedanken gemacht, den bald wird es zu wenig Platz (also freie Landfläche) geben, um auf riesigen Feldern genug Nahrung für uns alle anzubauen. Da kam er auf die Idee statt Horizontal, Vertikal die Felder anzubauen und so entstand sein neustes Megaproiekt “Dragonfly”. Das Gebäude wurde dem Flügel einer [...]
Der belgische Architekt Vincent Callebaut hat sich Gedanken gemacht, den bald wird es zu wenig Platz (also freie Landfläche) geben, um auf riesigen Feldern genug Nahrung für uns alle anzubauen.

Da kam er auf die Idee statt Horizontal, Vertikal die Felder anzubauen und so entstand sein neustes Megaproiekt “Dragonfly”.

Das Gebäude wurde dem Flügel einer Libelle nachempfunden und thront 600 Meter hoch über dem East River.
Dragonfly soll an der Südspitze von Roosevelt Island entstehen, zwischen den Wolkenkratzern von Manhatten und dem Bezirk Queens.
Ein Libellenflügel wiegt so gut wie nichts. Dennoch machen die Verstebungen innerhalb der filigranen Membran ihn zu einer der stabilsten Stukturen der Natur.

Auch Dragonfly soll nach diesem Vorbild gebaut werden. Stählerne Verästelungen stabilisieren das 600Meter hohe Gebäude gegen die Naturgewalten.
In der organischen Baustruktur aus Glas und Stahl, bei der zwei “Libellenflügel” eng nebeneinander stehen, ist die Energieerzeugung mit Solar- und Windanlagen bereits intergiert.

Im Zwischenraum zwischen den Flügeln sammelt sich warme Luft für den Winter und im Sommer sorgt die Verdunstung der Pflanzen für angenehm kühle Temperaturen.

Auf 132 Stockwerken und insgesamt 350`000 Quadratmetern ist Platz für 28 verschiedene Flächen für den Anbau von Obst, Gemüse und Getreide sowie für die Haltung von Fleisch und Milchvieh.

Da könnte die Liftansage im höchsten Bauernhof der Welt heissen: “115 Stock, Weizenfeld, Erdbeerplantage, Schaffkoppel und Molkerei”
Dragongfly passt sich in seiner Bauweise sogar den Strömen des East Rivers an. Zwei Schiffanleger auf jeder Seite sorgen für einen zusätzlichen Zugang zur Hochhausfarm.

Zwischen Wiesen, Gärten und Feldern beherbergt Dragonfly Wohnungen, Büros, Labore und Versammlungsorte. Die Stadtfarm soll von ihren Bewohnern selbst bewirtschaftet werden.

Alles was an Müll anfällt, wird zu 100 Prozent wiederverwertet und das Regenwasser wird gefiltert.
Die idee dahinter: In Zeiten knapper Ressurcen und stetig wachsenden Befölkerung in Grossstädten (bis 2025 sollen in den Ballungsräumen 5,5Miliarden Menschen leben).
So entstehen derzeit in New York City die ersten Prototypen von Dickson Despommiers 30-stöckigem WolkenkratzerFarmen.

In den obersten Stockwerken wird das Sonnenlicht zur Produktion von Früchten und Gemüse genutzt, in den untersten mästet man Hühner und Schweine mit dem pflanzlichen Abfall.
Mit dem Mist der Tiere werden wiederum die Pflanzen gedüngt.
Ein 30-stöckiges Hochhaus könne 50.000 Menschen mit Obst, Gemüse, Fisch und Hühnerfleisch versorgen.
Der vertikalen Landwirtschaft in Hochhäusern gehört nach Meinung der Experten die Zukunft.
(Die Bilder in diesem Beitrag sind nicht von mir gemacht worden)